Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Der goldene Herbst

26.10.2017

Mit Mama und Krapfen

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

die letzte Woche war einfach ein Traum. Nicht nur wegen dem endlich geschafften Rötelstein, den ich ja schon am letzten Donnerstag beschrieben habe, sondern auch wegen der wunderbaren anderen Touren, die ich noch in vollstem Sonnenschein und goldenem Herbstkleid erleben durfte.

Ich habe Euch hier im letzten Jahr schon von einigen meiner Lieblingsherbstwanderungen erzählt und auch, was man tun kann, wenn einen die Wanderlust aber sowas von verlässt. Davon konnte in der letzten Woche keine Rede sein. Auch wenn meine Oberschenkel nach der Belastung der letzten Wochen einige Spompanadeln gemacht und mich schon im Glauben gelassen haben, dass ich die Wanderschuhe dieses Jahr an den Nagel hängen kann, wurden es noch tolle Erfahrungen.

Am Dienstag habe ich nach der Arbeit meine Mama gepackt und wir sind in die Ramsau, um den Jungfrauensteig zu erklimmen. Diese nachmittagsfüllende Wanderung ist nicht zu unterschätzen! Geht es zu Beginn noch angenehm durch den Wald zu der namensgebenden Formation, den Steinernen Jungfrauen, dahin muss man danach noch ein großes Stück des Weges auf schotterigem, holprigen Untergrund bis zum höchsten Punkt der Tour, der Burgleithen, zurücklegen, um dann auf einem engem, abschüssigen und auch sehr rutschigen Weglein zum Brandriegel zurückzukommen. Durch golden gefärbte Lärchen geht man dann zur Brandalm, wo wir uns mit wunderbaren Krapfen gestärkt haben (die wir uns nach der Tour wirklich verdient hatten).

Auf den Kufstein über den Ahornsee

Nachdem Mittwoch und Donnerstag für die Regeneration meiner Oberschenkel "draufgingen", habe ich mir Freitag frei genommen und bin mit meinem Papa auf den Kufstein gegangen. Von dem habe ich Euch ebenso schon erzählt, aber dieses Mal sind wir einen anderen, viel viel schöneren Weg hinauf gegangen. Startpunkt bei der Kneippanlage in Weißenbach. Von dort sind wir dem Weg Nr. 666 über Serpentinen und Steilstufen im Hochwald zum wunderschönen Ahornsee, dem beeindruckenden Grafenbergsee, der dazugehörigen Grafenbergalm gefolgt um schließlich "Am Stein" zum Gipfel des Kufsteins zu gelangen. Klingt nicht schwer - waren dann aber doch über 3 Stunden, die wir stetig bergan gewandert sind. Oben hatten wir einen traumhaften Aus- und Weitblick. Mit einer g'scheiten Jause belohnten wir uns für den Aufstieg und danach sind wir über den alten Kufsteinweg wieder retour nach Weißenbach gegangen. Diese Tour hat mich sicher nicht das letzte Mal gesehen.

Und da ich am Samstag noch sehr motiviert und das Wetter am Morgen noch relativ gut ausgesehen hat, habe ich beschlossen mich nocheinmal auf die Kammspitze zu wagen. Was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht. Ich war den ganzen Aufstieg allein und habe die Stille genossen, die nur manchmal vom Pfiff einer Gams unterbrochen wurde. Diese haben mich auch fast bis zum Gipfel begleitet, den ich ebenso einsam wie windig vorgefunden habe. Kurz oben umgezogen und glücklich den Rückweg angetreten. War eine tolle, kurze Wanderung.

Da es jetzt am Sonntag doch recht weit herunter geschneit hat, denke ich, dass es das nun war mit den hohen Gipfeln. Sollte es jedoch anders sein, werdet Ihr das als Erste erfahren.

Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute, bleibt freundlich zueinander!Alles Liebe, Kerstin

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