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Eine neue Herausforderung

05.01.2017

Die neue Herausforderung (Foto:© Verein 24 Stunden Burgenland)

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

ich hoffe, dass Ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht und mit guten, positiven Gedanken und Taten ins 2017er Jahr gestartet seid! Wenn nicht-ihr habt 1 Jahr Zeit das nachzuholen ;-)

Manchmal mache ich mir ja leicht Sorgen um mich, aber nur manchmal. An anderen Tagen bin ich einfach nur überrascht, wie sehr ich mich in den letzten Jahren geändert habe. Früher war ja "Sport" immer ein Fremdwort für mich, Bewegung an sich war ja sowieso überbewertet und ich hielt mich an Churchills "Sport ist Mord". Nachdem ich aber mehr und mehr begonnen hatte spazieren zu gehen und mich mit Freude in der Natur zu bewegen, ist auch relativ schnell noch das Radfahren dazugekommen-zwar "nur" am Hometrainer, weil es mir draußen einfach zu kalt war, aber abends, wenn ich Zeit hatte, habe ich mich einfach drauf gesetzt und bin losgeradelt.

Zuerst planlos, aber nach und nach habe ich immer mehr mit Menschen gesprochen, die so etwas gerne und auch beruflich machen (Hallo Michael :-) ) und mich auch informiert wie ich weiter kommen kann-mir hat die Bewegung begonnen Spaß zu machen.. Und wenn ich einen Tag mal nicht dazu gekommen bin, mich irgendwie zu rühren (sei es nur 1h spazierengehen oder 1/2h Radfahren) fühlte ich mich irgendwie unwohl.

Der Weg wird kein leichter sein (Foto:© Verein 24 Stunden Burgenland)

Dann wurde es Winter 2016, ich bin leicht "zwider" geworden, weil das Wandern an sich durch den Schnee schwieriger bis nicht mehr möglich wurde (bin dann doch noch nicht so lawinensicher und deshalb etwas vorsichtig-dazu muss ich noch einiges lernen)deshalb habe ich mit Laufen begonnen. Ich. Die immer gesagt hat "Laufen Niemals, da lerne ich noch vorher Free diving". Und ich muss sagen-es gibt mir immer noch nichts. Es tut mir ja wirklich leid Euch enttäuschen zu müssen, aber dieses "Glücksgefühl" finde ich einfach noch nicht, ich kann laufen soviel und solange ich will, es bringt mir einfach so gut wie gar nichts-ich bin scheinbar durch mein Wandern abgehärtet. Deshalb habe ich mich nach etwas anderem umgesehen, einer neuen Herausforderung sozusagen und wurde relativ schnell fündig-mein Plan für Jänner 2017-mein neues Ziel: Burgenland 24h extrem.

Zuerst war es nur ein blöder Gedanke, dann habe ich mir gedacht: Wieso nicht? Und jetzt bereite ich mich seit Anfang Dezember darauf vor Ende Jänner 24H lang um den Neusiedler See zu gehen. Wettbewerbsfrei und einfach nur mal schauen wie weit ich komme. Also wo sind die eigenen Grenzen, wo ist die körperliche Belastbarkeit erreicht, wie stark ist meine Willenskraft und werde ich es schaffen? Ich halte Euch am Laufenden, bin ja "im Training"..Was für mich soviel heißt wie das noch nicht sehr beliebte Lauftraining weiterzuführen, meine Kleidung durchzuschauen, meine Winterwanderschuhe einzugehen und mich darauf einzustellen.

„Das Leben ist kein Sprint. Es ist ein Extrem-Weg mit Höhen und Tiefen bis hin zur wohltuenden Erschöpfung...“

Deshalb, bleibts dran, genießts den Winter,
Alles Liebe, Eure

Kerstin

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