Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Gumpeneck

14.09.2017

Ein weiser Rat bei der Schönwetterhütte

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

vorige Woche sind wir es, aufgrund des Wetters und der Schneelage, etwas langsamer angegangen. Auch wenn auf meiner "To Do " Liste für diesen Sommer noch der Südostgrat vom Grimming und immer noch die Hochwildstelle stehen, sind mein treuer Wanderbegleiter Dominik und ich einen "gemütlicheren" Berg angegangen - das Gumpeneck im Sölktal.

Ausgangspunkt ist bei dieser Wanderung ein Parkplatz in der Großsölk (Gehöft Koller - Achtung, die Abbiegespur zu diesem Parkplatz kommt recht "schnell"). Obwohl ich eigentlich meinen freien Tag hatte, sind wir schon um 06:00 Uhr losgegangen, da dieses Mal Dominik am Nachmittag zur Arbeit musste. Nach einer unspektakulären Forststraße, die sich durch den Wald zieht, sind wir gut 45 Minuten später bei der Schönwetterhütte angekommen. Die Aussicht war herrlich, doch wer rastet der rostet und somit sind wir weitergewandert - über Almwiesen bis hin zum Gumpenkar, wo wir uns nur kurz über den weiteren Aufstieg uneinig waren. Nach einer Partie Schere Stein Papier (sehr erwachsen) wurde es der Weg über die Blockfeldspitze.

Je näher wir dem Gipfel kamen, desto sicherer wurden wir uns, dass wir die Aussicht vorab genießen sollten - denn der Gipfel hatte eine Haube auf, sodass wir nicht einmal das Gipfelkreuz richtig gesehen haben. Außerdem wurde der Wind immer stärker - obwohl nach und nach die Sonne herauskam, haben wir schnell die Haube und für mich wieder die obligatorischen Handschuhe herausgekramt und angezogen.

Die Tour im Kurzüberblick

Nach gut zwei Stunden waren wir dann auch am Gipfel angelangt - Sicht gleich null aber dafür mit vielen Schafen und viel viel Wind. Deshalb haben wir unser Gipfelfoto gemacht, ich habe uns mit klammen Fingern im Gipfelbuch verewigt und sind recht schnell Richtung Schupfenalm abgestiegen. Da wir unbedingt noch den Zinken als Gipfel dazumachen wollten, sind wir an Dolinen und vielen vielen VIELEN Schafen vorbei abgestiegen um dann den nächsten "Hügel" zu erklimmen. Kaum waren wir 50m unter dem Gipfel, war dieser auch wolken- und nebelfrei, wir haben halt immer sehr viel Glück beim Wetter :-)

Aber das hat unsere Stimmung nicht getrübt und wir sind über den Zinken und einige Latschen wieder zum Gumpenkar zurückgekommen. Der Rückweg gestaltete sich als recht kurzweilig und schnell, bei der Schönwetterhütte war (leider) noch niemand da und so haben wir dann erst bei unserer Rückkehr in Stein/Enns den Abschluss-Kaffee getrunken.

Ich hoffe, dass das jetzt noch nicht die letzte, längere Tour war, aber dem Wetter kann man ja nichts befehlen, deshalb müssen wir abwarten. Bis dahin wünsche ich Euch alles Gute, bleibt freundlich zueinander! Alles Liebe, Kerstin

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