Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Mein "da hab ich Snowboarden gelernt" Berg

15.06.2017

Bärfallspitze

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

wem es aufgefallen ist (oder auch nicht)-letzten Donnerstag ist der Beitrag hier entfallen, weil ich am Berg unterwegs war - ich bin dem Weg des Buches Dienstag-Donnerstag im Dachstein Gebiet gefolgt und habe auf verschlungenen Pfaden die ehemalige Bibel-Schmuggler-Route(ja, so etwas gibt/gab es wirklich)erwandert - es war herrlich. Mit der ersten Hütten Nächtigung im heurigen Jahr, die ebenso wieder ein Erlebnis war (Hofpürglhütte-immer schön),dem Schnee am Mittwoch Abend, dem Sonnenaufgang am Donnerstag um kurz nach 5 und dem unauffälligen Kniefall kurz vor Ende der Tour (mein Knie muss sich wieder an die Felsen gewöhnen, die treffen sich ja öfters im Sommer ;-) ) war es eine eindrucksvolle Einstimmung auf die baldigen längeren Wanderungen.

Und Freitag bin ich dann, nachdem ich mich ausgeschlafen hatte, um 08:00 Uhr mit der ersten Gondel der Tauernseilbahn auf den Hauser Kaibling geschwebt um mich von der Krummholzhütte weg auf die Bärfallspitze zu begeben- die Langschläferschummelvariante mit der Seilbahn, aber nach 3 Tagen weitwandern eine willkommene Abwechslung. Beim Sender am Hauser Kaibling angekommen, hält man sich links immer Richtung Bärfallspitze. Recht schnell sieht man den Höchstein (der auch noch auf der Bucket List steht)der mächtig hinter der Bärfallspitze hervorragt. Durch Latschen und über Wiesen gelangt man dann schließlich zum "anstrengenden" Teil, dem kleinen Anstieg zum Gipfel hin, der aber auch recht schnell hinter einem liegt- und danach kann man den Blick über das Ennstal genießen.

Der Höchstein mit dem Moaralmsee

Danach wollte ich noch nicht so schnell wieder nach Hause und bin über das Seeschartl zum Moaralmsee abgestiegen um dort unten ganz allein die Ruhe und Natur genießen zu können - ich kann mich nur wiederholen - so kitschig schön wie es bei manchen Wanderungen ist, kann man fast nicht in Worte fassen, diese unheimlich wunderbare Atmosphäre sollte man einfach selbst erleben - beschreiben kann man das fast nicht. 

Da ich immer noch nicht nach Hause wollte, bin ich über die Stanglalm weitergegangen (kurz auf eine Buttermilch mit Preiselbeeren eingekehrt-sehr zu empfehlen!) und durch das Gumpental hinaus wieder zu Fuß zur Talstation der Tauernseilbahn gemütlich geschlendert. Der Hang, der mich vor über 20 Jahren fast zu weinen gebracht hat, weil ich dort die ersten Snowboard Schwünge in den Schnee "zauberte",war immer noch derselbe-nur die Lifte rundherum hatten sich verändert. Mich haben einige Kühe begleitet und viele Sonnenstrahlen, ansonsten hab ich diese wunderschöne Tour ganz alleine hinter mich gebracht - und es war herrlich.

Die nächsten beiden Wochen dürft Ihr selbst Wanderungen gehen und könnt mir/uns gerne davon erzählen (ich bin nämlich im Urlaub und somit nicht erreichbar - und habe währenddessen kein Internet weit und breit-erstrebenswert und angenehm)!

Alles Liebe, bleibt freundlich zueinander und genießt die Zeit!

Kerstin

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