Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Noch eine wunderbare Herbstwanderung

17.11.2016

Der Gipfel im Herbst

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

nachdem ich mich in der vorigen Woche total über den hereingebrochenen Winter gefreut habe, möchte ich nun doch noch einmal auf eine andere, wirklich auch sehr schöne Herbstwanderung aufmerksam machen, die ich vor kurzem wieder mit meiner Mama und auch schon mit dem Hikingbuddy im vorigen Jahr öfter gemacht habe.

Der Pleschnitzzinken bei Pruggern ist ein relativ einfaches aber aufgrund der Weitsicht nicht zu verachtendes Bergerl in der Ennstaler Gegend und egal ob im Frühling zur Almrauschblüte, im Sommer zum Schaferl zählen oder im Herbst zum Nebelbank schauen, wenn ich vor der Arbeit nicht allzuviel Zeit habe oder einfach mal gemütlich Spazieren will, gehe ich sehr gerne hinauf. Heuer will ich den Pleschnitzzinken auch das erste Mal mit Tourenskiern stürmen, aber ob und wie das ausgeht, werdet Ihr natürlich hautnah erfahren.

Zurück zur Tour. Beginnend beim Bottinghaus (oder auch schon bei viel Motivation und etwas mehr Zeit weiter unten) geht man zuerst entweder auf der Skipiste oder auf einem Fahrweg zu einem kleinem Speichersee. Danach geht es weiter ganz gemütlich bis zur Pleschnitzzinkenhütte auf 1944m wo man, wenn man will, die erste kurze Rast einlegen kann (muss man aber auch nicht, der Anstieg dauert höchstens mit vielen Pausen 1.5h) um danach über einen breiten Kamm bequem hinauf zum gut sichtbaren Gipfelkreuz zu gelangen.

Der tolle Gipfel im Morgenlicht

Zurück geht es dann über einen leichten Grad Richtung Bergstation Kalteneck um dann ganz gemächlich über die Galsterbergalm zum Bottinghaus Ausgangspunkt retour zu kommen.

Warum ich diese Wanderung so mag?

1. Ist sie sehr aussichtsreich - bei wenigen Berggipfeln, die relativ schnell zu erreichen sind, hat man so eine traumhafte Aussicht wie vom Gipfel des Pleschnitzzinken.

2. Diese kurze aber wunderschöne Wanderung hat viele viele tolle Fotomotive und Möglichkeiten, die Wanderung spannend zu gestalten (auch für Kinder und Junggebliebene empfehlenswert!)

3. Wie schon oben geschrieben, geht diese Tour auch sehr schnell - wenn man die Anfahrt nicht mitrechnet hatten wir den gesamten Weg mit vielen vielen VIELEN Fotopausen und schönen Gesprächen in nicht mal 2 h Gesamtzeit- natürlich gehen wir nicht gerade langsam, aber auch mit meiner Mama habe ich diesen Rundweg in unter 2h reiner Gehzeit geschafft-also geht es recht schnell!

4. Auf der Galsterbergalm gibt es nicht nur Ziegen und freundliche Gastgeber, sondern auch Murmeltiere!!!!

Der Blick zum Grimming
Der herbstliche Blick bis zum Grimming

5. Den Sonnenaufgang auf einem Gipfel zu erleben ist sowieso jedem einmal zu empfehlen-da es hier recht schnell hinaufgeht, könnte man auch mit Kindern einmal solch einen Aufgang genießen.

6. Und hier spricht einfach der Cineast in mir - am Rückweg gibt es eine Stelle mit dem Grimming im Hintergrund, die mich unheimlich an einen Film erinnert hat-und dementsprechend gibt es davon natürlich 1-5 Fotos... (wer den Film errät bekommt im Hotel einen Kaffee von mir :-) )

Vielleicht findet Ihr auch selbst einmal die Zeit Euch diesen Zinken anzuschauen und findet, so wie ich, Gefallen daran!

Bis zum nächsten Mal, ich geh mich weiter auf den Winterwanderführer vorbereiten...

Alles liebe

Kerstin

P.S. Wenn sich jemand, so wie ich, darüber gewundert hat warum ein Berg Zinken heißt, habe ich die eigentlich relativ plausible einfache Erklärung von Herrn Fritz bekommen: Ein Zinken ist ein alleinstehender, herausragender Felsen der nicht in einem Bergverbund drinnen ist. Kurz und bündig!

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