Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Wanderungen soweit das Auge reicht

01.06.2017

Ein Überblick vom Donnerstag

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

ich bin noch immer voller Freude über das letzte Wochenende, da können die kleinen Regentropfen jetzt auch nichts dagegen machen... Es war ein herrliches verlängertes Vor-Sommerwochenende und ich hoffe, Ihr habt es so nutzen können, wie Ihr wolltet? Ich warne Euch gleich vor, der heutige Eintrag wird lang :-)

Meiner einer hat das getan, was sie am Besten und Liebsten macht-sie hat geschaut welche Berge/Hügel/Wanderungen/Spaziergänge schon möglich sind und war äußerst entzückt über das Ergebnis! Es geht nämlich schon viel mehr als man vielleicht denken mag, wenn man bei uns durch das Ennstal fährt und noch unheimlich viel Schnee von den Bergen herunterschaut.

Am Donnerstag, dem Feiertag, war das Wetter vormittags ja nicht allzu gut, nichtsdestotrotz habe ich mit einer meiner besten Freundinnen und sowieso und überhaupt derjenigen, der ich meine Oktober-Herausforderung mit verdanke, eine "kleine" Wanderung in der Gegend von Stainach und Pürgg zum Brandanger gemacht-wir waren auch hier über 23 km unterwegs, es war zwar windig, aber sehr unterhaltsam und auch schön-man muss nicht immer hoch hinaus um schöne Flecken der Erde zu entdecken. Außerdem hatten wir viele Tier Begegnungen, die einen Spaziergang immer spannender und noch etwas schöner machen. Nicht außen vor lassen darf ich natürlich Nala, den Hund meiner Begleitung, den sie immer-und das ist wirklich wichtig- an der Leine hatte. Auch wenn es aussieht, als würde weit und breit niemand sein- Hunde sollten bei Wanderungen im unbekannten Gebiet einfach an die Leine, nicht nur zur eigenen Sicherheit, sondern auch für die Tiere.

Freitag-Krahbergzinken

Freitags war dann arbeiten angesagt-ich hatte schon recht früh damit begonnen, um mich um halb 11 still und leise aus dem Hotel zu schleichen und den Krahbergzinken, hinter der Planai, "schnell" zu machen. Vorher wieder einmal beim Tourismusverband (Hallo und ein großes Dankeschön an das liebe Team: Jenny, Patricia, Tanja, Bettina, Christina, Michi und natürlich auch allen Anderen, die das Zusammenarbeiten so toll und einfach gestalten!Muss auch mal gesagt sein) nachgefragt ob der Weg schon schneefrei ist, die Turnschuhe geschnürt und husch hinauf mit der Gondel zur Mittelstation. Dort angelangt darf man "offiziell" ja nicht aussteigen, aber da viele Downhill Biker dort den Startpunkt haben, bin ich unauffällig mit hinausgewuselt und habe den WM Pfad Richtung Bergstation angetreten. Es wurde recht schnell recht warm, jedoch haben der Wald und die leichte Brise das ihre getan und ich war sehr schnell oben. Dort habe ich mich dann kurz linkerhand an den Panoramarundweg gehalten und schon nach wenigen Minuten den ersten Blick auf den Krahbergzinken erhascht. Schaut er zuerst kurz aber nicht sehr anstrengend oder aufregend aus, trügt der Schein recht schnell. Wenn man die steinigen Serpentinen hinaufgeht und die Sonne auf den Rücken brennt, wird es bald sehr sehr anstrengend. Außerdem muss man immer darauf achten, dass man nicht von irgendwelchen Gruppen nieder gerannt wird - dadurch, dass man in gut 1 Stunde auf dem Gipfel ist, ist der eben sehr beliebt-obwohl man die letzten Meter zum Gipfel hin nicht unterschätzen darf. (Trittsicherheit+Schwindelfreiheit von großem Vorteil!). Deshalb geh ich diesen Gipfel eigentlich entweder gleich um 9 Uhr, oder erst kurz vor dem Gondelfahrten Ende- da ist man dann fast allein und kann das umwerfende Panorama genießen. Auch hier- es geht schon schneefrei hinauf und ist einen Spaziergang wert :-)

Um kurz vor 1 war ich dann aber auch schon wieder arbeiten-Ihr seht, es ist wirklich nur ein Kurztrip aber nicht zu unterschätzen.

Am Samstag-der Weg zum Kochofen

Da ich Freitag abend bei mir im Dorf Musikprobe hatte, bin ich gleich unten geblieben um am Samstag in aller Früh den Kochofen in Moosheim/Pruggern zu gehen. Der Blick auf den noch mit viel Schnee bedeckten Pleschnitzzinken hat mich noch etwas zögern lassen (den werde ich aber auch bald gehen) aber der Kochofen hat ganz gut ausgeschaut- und damit hatte ich auch Recht.

Gestartet bin ich um 7 Uhr beim Michaelerberghaus, einer steilen noch recht gatschigen Forststraße folgend Richtung Loskögerl immer gemächlich bergan geht der Weg und man merkt schon sehr schnell, dass man immer höher hinaufkommt. Den Weg zur Stiegleralm lässt man rechts liegen und geht weiter hinauf- ich nehme immer zuerst den steileren Weg, damit ich dann angenehm gemütlich über den Kniepass zurück gehen kann.

Der Wald lichtet sich ab und zu und man hat einen wunderschönen Blick über das Ennstal und nach etwas über 1:30 h war ich dann auch schon beim Gipfelkreuz. Wie gesagt, ich bin eine gemütliche Geherin, die auch sehr gerne fotografiert (auch wenn ich eine Wanderung schon öfter gemacht habe, finde ich immer neue Sachen, die mir gefallen- und wenn es nur ein Lichtspiel zwischen Bäumen ist), aber mich haben 2 Herren überholt die viel viel schneller als ich waren - am Gipfel angelangt war mir auch klar warum- sie wollten nicht den Weg weiter gehen, sondern hatten in den Rucksäcken Gleitschirme versteckt, die sie oben angelegt haben, um dann ganz sachte ins Tal zu gleiten. Da hatten sie mir einiges voraus, ich bin nach einer kurzen Rast über viele Steinstufen aus Sölkner Marmor und dem Kniepass wieder talwärts gegangen um danach wieder zur Arbeit zu gehen.

Die Kammspitze

Und dann kam der Sonntag.

Nachdem ich Freitag den Wetterbericht für das Wochenende gesehen hatte, reifte ein Plan in meinem Kopf heran. Und jedesmal, wenn mich das Auto von Schladming zum Haus meiner Eltern gebracht hat, habe ich sehnsuchtsvoll auf die Kammspitze bei Gröbming geblickt, und mich gefragt, wann ich diesen Gipfel den wieder betreten werde. Samstag abend war es dann wieder soweit, gerade an Gröbming vorbeigefahren hatte ich auch schon beschlossen, den Berg am Sonntag früh zu bezwingen.

Sonntag früh klingelte um halb 5 der Wecker, noch schnell daheim die Blumen gegossen und kurz gefrühstückt, der Rucksack war schon gepackt und ab ins Auto zum Sonnhof, wo der Startpunkt meiner Wanderung beim Sender war. Um Punkt halb 6 bin ich gestartet, immer dem Weg 677 folgend durch Wald, über steile Schotterwege und Serpentinen bis hin zu einem kleinen Kletterstück kurz vorm Gipfel hat man bei dieser Tour alles dabei. Deshalb auch nur geübten Wanderern zu empfehlen-nicht nur wegen der Schwierigkeit, sondern auch aufgrund der Länge! Wenn man retour nicht über denselben Weg gehen will, kann man über den idyllischen Miesbodensee, die Viehbergalm und die Öfen vorbei an der Kneippanlage Winkl dem Wanderweg 2 Richtung Gröbming folgend die Runde vollenden- da geht man dann aber fast 18 km und einige Stündchen. (bei mir waren es fast 5:30h reine Gehzeit..) Aber es hat sich ausgezahlt. Ich habe die Runde das erste Mal alleine gemacht und muss sagen-es zieht sich am Ende schon sehr und wenn man die Möglichkeit hat, sollte man am besten ein zweites Auto bei der Kneippanlage positionieren, damit man am Ende nicht noch 1 Stunde lang Forstweg gehen muss. 

Ihr seht-es war ein tolles Wanderwochenende und ich freue mich schon auf die Fortsetzungen. Bis dahin, alles Liebe, bleibt freundlich zueinander

Eure Kerstin

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