Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Was tun, wenn einen die Wander-Lust verlässt?

17.10.2016

Genusswandern
Energie tanken

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

mich hat der Schlechtwetterblues erwischt und lässt mich irgendwie auch so schnell nicht mehr los. Der Herbst kann eine wunderbare Jahreszeit für Wanderungen sein, nur in diesem Herbst scheint das das Wetter noch nicht mitbekommen zu haben.

Geplant war eigentlich ein Weitwanderweg in den Karnischen Alpen, mehrere Tage unterwegs, Urlaub war genehmigt, die Vorbereitungen darauf waren am Laufen und ich habe mich unheimlich auf die Tour gefreut – und dann kam nicht nur der Schnee, sondern auch noch eine Verletzung dazwischen und aus war der Traum vom Friedenspfad.

Ich gebe es nur ungern zu, aber das hat mich kurzzeitig etwas in meiner Wandereuphorie gebremst – was soll man nun machen, wenn es einen so gar nicht mehr „gfreit“ wie man so schön auf Steirisch sagt?  Mein Tipp und meine Erfahrung? Es auch einmal einfach zulassen. Der Sommer war lang, die Wanderungen anspruchsvoll und auch wunderschön, da darf man dann ruhig auch 2 Wochen ohne Gipfel verbringen und einfach einmal genießen und entspannen. Es gibt auch „im Tal“ wunderbare Anblicke, die man im Sommer vielleicht nicht so sehr gewürdigt hat, dafür ist in diesen Phasen dann endlich die Zeit gekommen (von Museen über Stadtbesuche bis hin zu Besuchen bei zu lange nicht gesehenen Freunden) und vor allem zum Kraft und neue Energie tanken.

Natürlich sollte man die Kondition nicht vollkommen vernachlässigen, damit man dann bei den Schneeschuhwanderungen nicht hinterherpfeift wie eine Dampflok, aber in der Ruhe liegt die Kraft. Vielleicht habt Ihr, so wie ich, nun auch endlich einmal die Zeit gefunden, die Fotos vom wunderbaren Sommer in ein Fotoalbum zu kleben ( ja ich bin noch sehr „old fashioned“) und noch einmal die schönen Momente  zu genießen.

Langsam wird es auch wieder Zeit die Sommerausrüstung etwas weiter nach hinten in den Schrank zu räumen und die Winterausrüstung zu checken – nicht nur das Snowboard und die Skier abstauben, sondern vor allem auch die Winterwanderschuhe checken (und auch ausprobieren! Ein kalter Herbsttag ist hervorragend um die Wanderschuhe auf Löcher zu untersuchen-oder einfach nur einzugehen, damit man später keine Blasen davonträgt, wenn die richtigen Touren beginnen). Ich freue mich schon wieder darauf die Schritte im Schnee zu hören, doch jetzt will ich vorher noch die wunderbare Farbenpracht des Herbstes genießen – also los Thor, Petrus, Ra, Quetzalcoatl oder wie Ihr Wettergötter auch alle heißen mögt – bringt den Goldenen Herbst endlich mal in Schwung bevor der Winter kommt!

Auf bald, alles Liebe, ich gehe dann mal meine Motivation suchen....

Kerstin

 

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