Schwaigerweg 135 A -8971 Schladming

Zeit nehmen im Alltag

02.03.2017

Sunrise sunrise

Liebe Gäste, zufällige Leser und Freunde,

vorige Woche ist der Beitrag hier ja entfallen, wie (vielleicht) einige von Euch mitbekommen haben - ich muss ganz ehrlich zugeben, es war einfach nicht möglich eine ruhige Minute im Hotel zu finden um meine Gedanken auf's Papier (oder besser gesagt in den PC ) zu bringen. Und da ich nicht nur ein dahingeschmissenes Irgendetwas veröffentlichen wollte, habe ich mir erlaubt die letzte Woche ausfallen zu lassen und meinen einzigen freien Tag zu genießen.

Wenn sich der Februar dem Ende zuneigt, die Semesterferien schön langsam ausklingen und wieder weniger Menschen in der Stadt und auf der Piste zu finden sind, merkt man erst, wie anstrengend das immerwährende präsent sein wirklich sein kann. Man wird müde- nicht nur körperlich, sondern auch psychisch, eine Erschöpfung ergreift Besitz von einem, die man fast nicht erklären kann-immerhin ist man in der letzten Woche nicht auf irgend einen Berg gekraxelt, sondern hat einfach "nur" gearbeitet. 8 Stunden am Tag. 6 Tage die Woche. Ohne wenn und aber sitzt/steht man an der Rezeption, weil man die Arbeit ja gerne macht- es ist ja nicht nur ein Beruf, sondern auch auf gewisse Art und Weise eine Berufung-denn nicht jeder kann damit umgehen.

Ich habe Euch ja schon geschrieben, dass ich für mich selbst immer Ausgleiche suche-sei es jetzt ein Lauf,ein Gespräch bei einem wunderbaren Glas Gin Tonic mit einem guten Freund, eine kleine Wanderung oder auch nur ein gutes Buch-alles kann einem helfen etwas zu entspannen und die Welt um einen herum zu vergessen.

Dienstag morgen, ja der glorreiche Faschingsdienstagmorgen (ich bin ja ein vollkommener Anti-Fasching Typ Mensch)war ich sehr,sehr,sehr früh wach (selbst für meine Verhältnisse) und konnte nicht mehr weiterschlafen. Da "Schlaflosigkeit" auch ein Anzeichen für Stress sein kann, habe ich mir gedacht, dass ich Besseres tun könnte, als nur im Bett herumzuliegen und die Decke anzustarren. Gesagt getan.

Nach einem Kaffee war ich sogar so weit dem windigen Morgen ins Angesicht zu schauen- und bin eine gemütlich Runde spazieren gegangen. Ganz alleine, nur meine Gedanken und ich, die Ruhe des erwachenden Morgens um mich herum. Währenddessen durfte ich der Sonne beim Aufgehen zusehen und ich merke, dass meine Freude auf den kommenden Sommer und die Sonnenaufgangswanderungen immer mehr zunimmt. Die wenigen Vögel die schon wach waren, haben Ihre Kreise über mir gezogen und ich bin keiner Menschenseele begegnet - etwas für Schladming vollkommen untypisches und deshalb für mich außergewöhnlich Schönes.

Die Wanderlust scheint sich wieder in mir zu regen und ich freue mich schon unheimlich darauf. Wer weiß, wohin Sie mich heuer trägt?

Genießt den Tag, sucht Eure kleinen Ausgleichmöglichkeiten und Energieauffüller-es lohnt sich!

Alles liebe, Kerstin

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